Atemschutz: Sicherheit für die Helfer und gleichzeitig Hilfe für die in Not geratenen!

1973 war die sogenannte Geburtsstunde des Atemschutzes in Bad Kreuzen!

Es gab bereits vorher Masken mit Filter und in der FF Mitterdörfl ein Schlauchgerät. Da dies aber im Einsatzfall nur sehr bedingt einsetzbar war, kam man schnell zu dem Schluss, dass der Ankauf von Atemschutzgeräten unabdingbar sei. Ein Problem bestand, der Ankauf war mit finanziellem Aufwand verbunden. Wer sollte die Kosten dafür tragen, da kaum Mittel vorhanden waren? Es gab damals eine Ankaufaktion für die Erstausrüstung von Feuerwehren. Die Sache hatte nur einen Hacken, es mussten 3 Kameraden die Ausbildung erfolgreich absolvieren, dann wäre beim Ankauf von 3 Geräten, das dritte kostenlos! Also schlossen sich drei Kameraden zusammen um dieses Unterfangen anzugehen. Kdt Kandulski Rudolf, der HFM Kaindl Johann und HFM Honeder Karl fuhren nach Linz in die Landesfeuerwehrschule um den Atemschutzkurs zu absolvieren!  Am 12. November 1973 war es soweit. Der DA 58, das Gerät der Stunde, war das Atemschutzgerät zu dieser Zeit. Bereits während der Ausbildung schloss man damit Freundschaft, die bis zu deren Ausscheiden hielt. Eine der Aufgaben während des Kurses war es, im rauchigen Brandhaus den Ausgang zu finden. Horcht sich einfach an, kann aber seine Tücken haben, wenn man sich in einem total verrauchten Gebäude befindet, dass man nicht kennt! Auch war damals bereits Einsatztaktik und Ausdauer für die Ausübung des Atemschutzträgers notwendig, was sich in späteren Einsätzen als sehr wesentlich herausstellte. Auch war schnell klar, dass auch einem DA 58 mal die Luft ausgehen kann, wenn man nicht rechtzeitig darauf acht gibt! Besonders wenn man am Vorabend Linz kennengelernt hat!? Doch schlußendlich standen die Kameraden ihren Mann und kamen mit sehr positiven Einträgen in ihren Feuerwehrpässen heim.